In der Nacht vom 23.03. auf den 24.03 hat es angefangen extrem stark zu regnen. Es hat quasi 2 Tage lang durchgeschüttet. Das Wasser konnte nicht gescheit abfließen und hat Straßen und Häuser ünerflutet.
Nach dem Zyklon davor ist dieser extrem starke Regen für viele hier lebende Menschen eine Katastrophe. In unglaublich vielen Häusern steht das Wasser, aber viele wollen ihre Häuser nur ungern verlassen, aus Angst vor Diebstählen.
24.03.2023
Marie (die am Freitag angekommen ist) und ich haben beschlossen, heute mit einer der Irmãs in die Kirche zu fahren, die aber etwas weiter weg ist.
Um 5:00 in der Früh hat es schon so sehr geschüttet, dass wir beschlossen haben, ein Taxi zu nehmen.
Als wir dann losgefahren sind, war eine straße schon so sehr überschwemmt, dass wir beschlossen haben, es wäre besser, einen anderen Weg zu suchen. Allerdings war dieser andere weg auch sehr überflutet, wenn nicht sogar noch mehr als der davor… Aber der Fahrer ist tapfer weitergefahren. Ziemlich bald ging’s dann aber nicht mehr weiter. Es ist Wasser ins Auto gekommen und dass Auto ist förmlich im Wasser geschwommen. Zum Glück ist ziemlich schnelle Hilfe gekommen, und wir würden aus diesem Fluss rausgeschoben und auf einer erhöhten Stelle abgestellt.
Da haben wir erstmal eine Weile gewartet und dem Auto beim abtropfen zugeschaut. Als dann eine kurze Regen Pause war, sind wir 3 zu Fuß weitergegangen. Aber nicht mehr zu unserem eigentlichen Ziel in Matola sondern zu Kathedrale. Wir sind waschelnass geworden, weil das Wasser teilweise fast hüfthoch in den straßen gestanden ist und immer mehr dazu gekommen ist. Es könnte auch nicht so schnell abfließen. Überall sind geparkte Autos im Wasser untergegangen.

Pitschpatschnass sind wir in der Kathedrale angekommen, die zum Glück noch trocken war, weil sie erhöht steht.

Trotz des ziemlich schirchen Wetters haben wir uns eine schöne Zeit gemacht und an den Tagen, an denen es nicht geregnet hat, habe ich der Marie Maputo gezeigt:)













Das Casa de Ferro („Eisenhaus“) wurde von Gustav Eiffel für den damaligen Gouverneur in Maputo entworfen (1892). Dieses Haus besteht komplett aus Metallplatten, was wegen dem Klima ziemlich unpraktisch ist, weil sich natürlich die Hitze staut. So hat der Gouverneur dieses Haus nie benutzt und es ist viele Jahre leer gestanden.
