(16.09.2024 – 21.09.2024)
Diese letzte Woche in Maputo war sehr stressig für mich, weil ich mich von ein paar Leuten und den Kindern im Zentrum verabschieden wollte und packen musste.
Gleich am Abend, nachdem ich von Südafrika zurück nach Maputo gekommen bin, war ich die Margarida besuchen und wir sind gemeinsam zum Museum Mafalala gegangen, wo eine Jamsession von ein paar Freunden sein sollte. Diese sollte um 17:00 Uhr beginnen. Wir sind etwas verspätet gekommen und sie hatte noch nicht begonnen. Ich musste an diesem Tag schon um 20:00 zu Hause sein und als wir dann kurz vorher gegangen sind, hat die Probe immer noch nicht begonnen gehabt…
Am darauffolgenden Tag war ich in Massaca. Die Kinder/Jugendlichen haben sich ur gefreut, dass ich wieder da bin und ich mich auch 🙂 Dort haben wir Gewandspenden an die Kinder verteilt, ich hab noch ein bisschen bei Prüfungsvorbereitungen und TPCs geholfen und wir hatten viel Spaß:)


Am Abend war ich noch ein bisschen in der Stadt spazieren, in meinem lieblings Kaffeehaus, bei unserem früherem Vermieter eine offene Wasserrechnung bezahlen, die Leute aus dem Blumengeschäft nebenan besuchen und den Sonnenuntergang anschauen



Am Mittwoch war ich dann mit der Margarida und dem Mr. Sánchez (einem Künstler aus Cabo Verde) im Zoo. Dort konnten wir uns Affen und 3 Krokodile anschauen. Der Rest der Tiere ist anscheinend in den letzten Jahren weggestorben. Wir haben ein Picknick mit vielen mosambikanischen Leckereien gemacht. Mmmmh!


Später war ich noch meine Gastmama verabschieden. Sie hat mir einen Rucksack aus einem Capulanastoff und noch 3 große Capulanas als Abschiedsgeschenk geschenkt:)
Der Donnerstag war ein sehr emotionaler Tag. Ich war zum letzten Mal in der Escolinha in Massaca. Am Vormittag würde ich ins Büro gelockt und die Kinder/Jugendlichen haben derweil Bilder gemalt und Karten geschrieben.dann haben sie mich rausgefunden und für mich gesungen:) eine Capulana wurde mir auch ungebunden 🙂
Fürs Mittagessen haben sie sich eine neue Ordnung der Tische übdrlegt, damit sie mich beim Essen alle anschauen konnten. Mir wurde ein extra Essen gekocht und ein eigener kleiner Tisch hergerichtet. Das war zwar alles ur lieb gemeint, aber weil ich mich dabei sehr unwohl gefühlt hab, haben sich dann noch 2 kleine Kinder zu mir gesetzt.
Dann würde ich mit den kleinen Burschen zu den Schweinen geschickt und als wir zurückkamen haben die anderen ein Lied vorbereitet, mir noch eine Capulana und 2 Papayas überreicht und sich alle von mir verabschieden:)voll süß. Dann haben mich alle zur Chapa-Station begleitet





Ich werd sie alle ur vermissen!!!
Am Abend war ich wieder beim Museu Mafalala, wo wieder eine Probe waren und eigentlich auch fast alle meine Freund*innen aus Maputo. War ein sehr schöner Abend
Am Freitag war ich mit der Irmã Paulina unterwegs. Wir waren Blumen für die Kirche kaufen (zufällig in dem Blumengeschäft, neben unserer alten Wohnung, da konnte ich mich dann auch nochmal verabschieden:) und dann am Markt Cashewnüssen kaufen. Später war ich noch im Park. Ansonsten habe ich gepackt. Irgendwie hab ich es geschafft, echt, echt ur viele Capulanas in meine Koffer zu bekommen (alle haben mir zum Abschied eine geschenkt:) und ganz viele Nüsse.


Am Abend haben die Schwestern dann noch ein Anschiedsabendessen für mich vorbereitet. Da haben sie alles gekocht (wirklich alles!) was sie wussten, dass ich es gerne esse! vegetarischs Chamuças, Ei, Salat, Mandiocapuffer, Pommes,…dann haben sie mich noch verabschiedet 🙂



Später hab ich nochmal alles aus- und wieder eingepackt, weil die Mama Angst hatte, dass ich Kakerlaken (die ich hier, seit ich wieder eingezogen bin, nicht mehr gesehen hab!) mit nach Hause nehm..
Am Samstag war es dann (leider) so weit. m Vormittag wurde ich noch mit Essen vollgestopft, dann wollten wir zu dritt zum Flughafen fahren. Die Margarida wollte auch noch mitfahren, aber irgendwie ist sie dann nicht aufgetaucht, weil sie noch Xicaba für mich, die Marie und den Livio kaufen war. Wir haben also gemeint, dass wir uns am Flughafen treffen würden. Sie wollte gemeinsam mim Beberto kommen. Wir sind also schon ein bissi spät losgefahren. Am Flughafen haben auch schon 2 andere Freundi*innen auf mich gewartet. Die Irmã war so nett, mein Gepäck abzugeben 🙂 die margaarida und der Beberto haben es nicht mehr rechtzeitig zum Flughafen geschafft, ich hab noch gewartet, bis der Check-in geschlossen hat, dann bin ich aber reingegangen. Anscheinend haben wir uns nur um wenige Minuten verpasst:/ war sehr schade…! aber so muss ich auf jeden Fall nochmal nach Mosambik!!


