21.04.2024
Heute bin ich mit ein paar Schwestern nach Impaputo gefahren, denn dort sollte eine Hochzeit stattfinden.
Es wurde eine große Zeremonie in der Kirche gefeiert. Danach hat eine Gruppe vor der Kirche getanzt. Die haben teilweise so intensiv getanzt und sind gehüpft, dass die Hosen gerutscht sind.

Im Anschluss sind wir mit den Autos (bzw. viele sind auch zu Fuß den Hügel rausgegangen) zum Grundstück der frisch verheirateten gefahren. Dort war alles für ein Festessen vorbereitet. Die Fläche für das Festessen war zwar durch Sand, Erde und Steine einigermaßen gerade gemacht, aber das Grundstück war ja wie gesagt trotzdem immer noch auf einem Hügel und die Tische und Sessel, die am Rand gestanden sind, waren sehr wackelig und man musste aufpassen, dass man nicht plötzlich wegkullert. Aber man hat von dort aus einen ur schönen Ausblick auf die Berge von Namaacha!
Es gab richtig viel zu essen! Später wurden die Geschenke ünerreicht. Ich habe mich den Schwestern und Padres angeschlossen und wir haben singend und tanzend ein Geschenk übergeben.
Es waren auch ein paar Kinder und Jugendliche aus der Escolinha von Impaputo da, die mich von meinen früheren Besuchen im Zentrum kennen.
08.05.2024
Etwa 2 1/2 Wochen später sind wir wieder nach Impaputo gefahren. Dieses mal zu einer Beerdigung. Ich will hier nicht weiter darauf eingehen, wer und wie gestorben ist .
Es gab ein Messe und nach der Messe sind wir zum Grundstück der Familie gefahren, wo die Person begraben wurde. Es waren sehr viele Menschen da, um sich zu verabschieden.
Der Sarg wurde in eine tiefe Grube gelegt, derweilen wurde gesungen. Zum Grab wurden Kleidungsstücke des Verstorbenen gelegt, die davor durch sortiert wurden. Dann könnte jeder etwas Erde hineinwerfen und der Rest würde hineingeschaufelt. Dann wurde eine Steinmauer um das Grab gebaut und mit noch mehr Erde wurde ein kleiner Hügel geschaufelt. Viele Trauergäste hatten Blumen mit, die sie auf das Grab stecken konnten, wer keine Blume mit hatte, der hat sich einen kleinen Ast von einem Baum gesucht. Das ganze wurde dann gegossen.
Danach haben sich alle versammelt. Es waren wirklich viele,viele Leute da. Es wurden Reden gehalten und gesungen. Auch ich habe mit den anderen Tias ein Lied gesungen. Später gab es ein Festessen, bei dem alle satt wurden.
Es war zwar eine sehr traurige, aber trotzdem irgendwie schöne Feier.