14.07.2024
Jojo wollte vor ihrer Abreise nach Deutschland unbedingt nochmal mit ihren Freund*innen nach Ponta do Ouro fahren. Wir beiden waren ca. um 10:00 bei der Chapastation,das war die Uhrzeit, die wir ausgemacht haben. Wir beiden waren als erstes da und haben uns erstmal eine Weile auf den Straßenrand in den Schatten gesetzt. Irgendwann kam dann noch der Celso. Von einem anderen haben wir gehört, dass er eine Mitfahrgelegenheit nach Ponta do Ouro bekommen hat, von der Magarida haben wir nichts gehört, weil sie zurzeit kein Telefon hatte.
Wir haben dann einfach beschlossen, einamal loszufahren, weil es schon 11 war, die Chapas sehr unregelmäßig fahren und man mindestens 2 Stunden fährt. Das letzte Chapa von Ponta nach Maputo fährt um 18:00.
Dort angekommen sind wir gleich zum Strand gegangen und haben uns einen netten Patz gesucht. Jo wollte noch ein paar Armbänder kaufen und da hat sich gleich eine große Schar Verkäufer um uns versammelt. Einer wollte uns zum Beispiel eine riesengroße Afrikalandkarte aus einer Holzplatte andrehen.
Wir haben uns einen schönen Tag gemacht, gepicknickt und Karten gespielt.





Von dem, der eine Mitfahrgelegenheit hatte, haben wir nichts mehr gehört, die Magarida hat es geschafft, sich beim Celso zu melden. Sie wusste seine Nummer und hat sich ein Telefon von jemanden ausgeborgt. Sie ist in ein Chapa später eingestiegen, war also auf dem Weg. Nur ist dem Celso dann der Akku vom Handy ausgegangen. So konnten wir sie gar nicht mehr erreichen. Irgendwann am späten Nachmittag, hat Jojo dann Magaridas Schwester geschrieben, ob sie vielleicht was von ihr weiß und so konnten wir dann wieder mit der Magarida über ihren Chapamitfahrer in Kontakt kommen. Sie war immer noch unterwegs…
Wir 3 sind dann schon wieder aufgebrochen, weil das letzte Chapa ja angeblich um 18:00 fahren sollte. Wir waren schon im Chapa drinnen, als die Magarida uns geschrieben hat, dass sie jetzt ankommen würde. Wir konnten ihr noch einen Platz im Chapa freihalten. Das heißt, dass sie den ganzen Tag unterwegs war… Während der Rückfahrt habe ich versucht sie ein bisschen aufzumuntern und mit vielen Keksen ist mir das dann auch gelungen 🙂
