Es ist schon ewig her, dass ich in Maputo angekommen bin! Und doch irgendwie auch nicht. In letzter Zeit war ich teilweise in der Schule, Irmã Odete ist gemeinsam mit mir mit Bus und Chapa hingefahren, damit ich in Zukunft allein fahren kann.
Vor allem habe ich aber Materialien für die Kinder vorbereitet. Es gibt z.B. ziemlich viele Materialien, die auf Deutsch sind und nach Portugiesisch übersetzt werden müssen. Bei manchen Sachen weiß ich nicht, wie sinnvoll es wirklich ist, wie etwa eine Kartei über das Verhalten im Verkehr. Natürlich ist es gut und wichtig, zu wissen, wie man sich auf der Straße verhält, aber ich glaube kaum, dass es hier etwas hilft, wenn man beim Straßeüberqueren den Arm ausstreckt, damit die Autos stehen bleiben und Spielstraßen hab ich hier bis jetzt auch noch keine gesehen… Außerdem sind die Gehsteige hier teilweise so zugeparkt, dass man keine andere Wahl hat, als auf der Straße zu gehen.


Vor allem bei Ampeln laufen viele Straßenverkäufer herum, die alles mögliche anbieten, vor allem Snacks und Getränke. Manche verkaufen aber auch Warnwesten und Pannendreiecke. Keine Ahnung, wie sinnvoll das ist, weil wer mit seinem Auto fährt und keine Warnwesten und Pannendreieck mit sich hat, der wird doch nicht bei einer Roten Ampel auf die Idee kommen, jetzt noch was zu kaufen. aber vielleicht ja doch…
04.11.2023
Heute war ich mit der Hausfrau beim Markt Kokosnüsse, Tomaten und Nüsse kaufen. Es waren total viele Eindrücke auf einmal! Ur viele Menschen, Gerüche, alle wollen etwas von einem und dann auch noch aufpassen, dass man nicht verloren geht. Auf diesem Markt gibt es wirklich alles, was man sich vorstellen kann! Obst, Gemüse, Nüsse, Gewand, Stoffe, Schmuck, Schuhe,… Und soooo riesig! Das ganze ist mit Wellblech, Holz und Stoffen überdacht und man geht dur schmale Gänge durch den Markt. Meistens gruppieren sich die Händler in einem Bereich, aber man findet z.B. zwischen lauter Süßkartoffelverkäufer auch mal Schuhe.
05.11.2023
Heute war ich in der Früh mit Irmã Paulina bei einer Messe. Wir sind mit einem Chapa hingefahren, weil es schneller geht. Zurück wollten wir dann zu Fuß gehen. Die Messe hat mir ziemlich gut gefallen. Der Gesang wurde mit Piano, Schlagzeug und diversen anderen Rhythmusinstrumenten begleitet und dazu wurde auch getanzt.
Eigentlich wollten wir ja zurück gehen und das erste Stück sind wir auch am Markt Xipamanine vorbei gegangen. Weil Sonntag ist, war nicht so viel los, trotzdem war ein buntes Getreibe. Den restlichen Weg wurden wir von einem Vater von einer Schwester mitgenommen, der zufällig vorbeigefahren ist.
10.11.2023
Heute ist in Maputo ein Feiertag. Es wird gefeiert, dass Maputo zu Stadt wurde. Ich und mein Gastpapa waren beim Strand. Die Straße dorthin geht direkt entlang der Küste und man kann eigentlich überall stehenbleiben, um zum Strand Meer zu gehen.
Mosambik liegt am Indischen Ozean. Im Wasser sind ziemlich viele große Quallen. An manchen Stellen ist das Meer etwas verschmutzt, an anderen aber voll klar. Man kann die Küste von der Ilha Inhaca sehen. Das Wasser ist hier ziemlich warm, aber draußen ging ein frischer Wind. Wir haben es uns also in zwei Campingsessel gemütlich gemacht und die frische Luft, das Meeresrauschen und die Aussicht genossen. Immer wieder sind Verkäufer vorbeigekommen und wollten uns irgendwas andrehen. Z.B. einen kleinen Holztisch, den man auseinander nehmen und mitnehmen kann, und ein integriertes Schachbrett hat.










